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Kantonsrat legt Grundlage für Lückenschliessung bei der Oberlandautobahn

 

An seiner heutigen Sitzung hat der Zürcher Kantonsrat die Teilrevision des kantonalen Richtplans behandelt und die Grundlagen dafür gelegt, dass die Lückenschliessung bei der Oberlandautobahn nun endlich realisiert werden kann. Der Verein „Zusammenschluss Oberlandstrasse“ ist erfreut über diesen Entscheid.

 

Heute stimmte das Zürcher Kantonsparlament den Anträgen des Regierungsrats und der zuständigen Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) bezüglich der Teilrevision des kantonalen Richtplans (Kapitel 4 Verkehr, Lückenschliessung der Oberlandautobahn) zu. Die Teilrevision des Kapitels Verkehr im Richtplan betrifft auch die Oberlandautobahn. Die überarbeitete Linienführung soll die Lücke zwischen dem heutigen Autobahnende in Uster-Ost und dem Kreisel Betzholz mit einem Anschluss an die Forch-Autostrasse A52 schliessen.

Der Verein „Zusammenschluss Oberlandstrasse“ begrüsst diesen Schritt und freut sich darüber, dass die Oberlandautobahn so wieder einen Schritt näher an der Realisierung ist. Der Parlamentsbeschluss ist auch ein positives Signal nach Bern, denn die Oberlandautobahn wird ja nach Annahme der Vorlage zum Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) Teil des Nationalstrassennetzes und damit vom Bund gebaut und finanziert.

Damit sind die rechtlichen Grundlagen für die Realisierung der Lückenschliessung zwischen Uster Ost und Kreisel Betzholz festgelegt. Die Schliessung der derzeitigen Lücke bedeutet für das Zürcher Oberland eine grosse Verkehrsentlastung. Davon profitiert namentlich auch der öffentliche Verkehr, findet doch 75% des öffentlichen Verkehrs auf der Strasse statt.

 

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